Herrmannsdorfer Landhuhn-Tagebuch

Mittwoch, 11. August 2010


DEM HABICHT ZUM TROTZ ….

… hat der Holzpraktiker Christoph Wyss mit seinen Helfern vom OIKOS Jugendprojekt heute die neue, von ihm geplante und gebaute Voliere aufgestellt. Sie soll den jungen Hühnern in ihren ersten Wochen im Freiland Schutz vor Angriffen aus der Luft bieten und gleichzeitig als Umzäunung dienen. Damit haben wir nun auf die leidvollen Erfahrungen Anfang Juni dieses Jahres reagiert. (→ siehe Artikel „Lehrgeld“ vom 9. Juni 2010)

Damit die Voliere in Punkto Mobilität mit den Ställen mithalten kann, muss sie schnell auf- und wieder abzubauen sein. Darin lag u.a. die besondere Herausforderung, die Herr Wyss mit seinem System toll bewältigt hat. Drei Stunden dauert der Auf- und Abbau mit einem eingespielten Team von drei Leuten in etwa.

Nun gilt es, den Prototypen noch hier und da etwas zu verbessern, den Ablauf des Versetzens zu organisieren und schließlich zum Herbst hin einen Teil der Voliere durch den Austausch von Netzelementen gegen wetterfeste Planen zu einem Art Wintergarten auszubauen. Langweilig wird uns nicht….

2 Kommentare


  1. Hallo. Interessante Konstruktion. Könntet Ihr eine Bauanleitung posten? Viele, so auch wir haben ein Habicht Problem und wollen den Hühnern trotzdem so viel. Freilauf eie möglich gönnen

  2. blogadmin sagt:

    Hallo Frau Brenken,

    zur Zeit verwenden wir keine „Habichtszelte“ mehr, da momentan noch kein großes Habichtsaufkommen bei uns ist. Auch ist die Auslauffläche größer ohne Überdachung. Leider haben wir hierzu keinen Bauplan dieser Marke „Eigenbau“. Im Grunde haben wir lediglich eine Zeltkonstruktion gemacht und diese mit einem engmaschigen Netz bespannt. Ich hoffe ihnen wenigstens ein bisschen weitergeholfen zu haben.

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