Herrmannsdorfer Landhuhn-Tagebuch

Montag, 10. Juni 2013


„UNSERE WEIDEGEMEINSCHAFT IST NUN KOMPLETT“ ODER „DIE GROßE SYMBIOSE“

Letztes Jahr haben wir das Experiment gewagt: Unsere Schweine und Hühner sowie eine Hand voll Pinzgauer Ochsen unseres Partnerbauern Abinger teilten sich den Sommer über die gut 6 Hektar große Kleegras-Weide. Das Zusammenspiel der drei Arten hat uns schließlich so überzeugt, dass wir die Lebensgemeinschaft auch dieses Jahr wieder auf unserer Sommerweide zusammen halten.

Die Vorteile dieser Haltung können wir täglich beobachten. Da sind zum einen die dreizehn Rinder, 10 Pinzgauer Ochsen und drei Tiroler Grauvieh-Mädels, die das höhere Gras abfressen. Auch die Schweine mögen das Gras und fressen zusätzlich alles was sie nebenbei beim Wühlen im Boden so finden. Der so aufgelockerte Boden fördert wiederrum allerlei kleine Lebewesen zutage, über die sich dann die Hühner freuen. Ein weiterer positiver Aspekt über den sich gerade Sie als Landhuhn-Freundin oder -Freund freuen werden: Die Anwesenheit der Rinder und Schweine verringert das Risiko für die Hühner vom Habicht geschlagen zu werden. Dieser scheint weniger gerne zu kommen, sobald er so große Tiere zwischen den Hühnern wahrnimmt. Die Rinder und Schweine beschützen also unsere Hühner. Zusätzlichen Schutz vor Raubwild wie Fuchs oder Marder bietet neben dem herkömmlichen Zaun noch ein außen gespannter Elektrozaun, der nah am Boden verläuft.

So kann sich unsere tierische Wohngemeinschaft rundum wohlfühlen, grasen, schlammbaden, picken und scharren.

2 Kommentare


  1. Paula Cankaya sagt:

    Was wurde aus der Kreuzung Sulmtaler und Bressehuhn?

    Fand es sehr interessant.

  2. blogadmin sagt:

    Nach wie vor arbeiten wir mit ideser Kreuzung und haben sehr positive Erfahrungen gesammelt.

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