Herrmannsdorfer Landhuhn-Tagebuch

Mittwoch, 20. April 2016


SOUVERäNITäT UND DEZENTRALITäT IN DER HüHNERZUCHT

dsc_0770 dsc_0772 dsc_0775 dsc_0778dsc_0753Unser großes Ziel ist es ein Huhn heraus zu selektieren, dass neben einer gesunden Zweinutzungsleistung auch von herausragender Widerstandsfähigkeit und Gesundheit geprägt ist.

Unsere Zukunftshühnervision ist ein Tier, welches optimal an unser Klima, an unser Futter, an unser Haltungssystem und nicht zuletzt an unsere angestammte Krankheitsfauna und -Flora angepasst ist.

Es gibt nicht das zentrale Superhuhn, welches nur aus einer Züchterhand stammt. Hühner gehören zurück auf die Höfe und in die Gärten, nur so lässt sich Vielfalt erhalten und sichern.

Die Hühnergruppe auf den Bildern sind bereits seit einigen Generationen angestammte „dsc_0782Herrmannsdorfer“ mit Les Bleues- und Sulmtaler-Blut.

5 Kommentare

Sonntag, 10. April 2016


FRüHLING IN HERRMANNSDORF

Unsere Legehühner ziehen jetzt in Bälde auf unsere Obstweide um. Dort finden sie ein Eldorado aus verschiedenen Heckensträuchern, Obstbäumen und Wildkräuterfluren vor. Momentan errichten wir noch einen fuchs- und marderdichten Zaun, um unsere Schützlinge vor dieser tierischen Todesgefahr besser zu schützen.

Unsere Jungtiere bleiben derweil auf ihren angestammten Flächen am Hof, um immer ein Auge auf sie werfen zu können.

Ein großes Problem bereiten uns derzeit Rabenkrähen. Immer wieder erlegen sie Junghühner, vorwiegend Jungtiere unter 10 Wochen. Ständig sind wir am Austesten von sinnvollen Ablenkungs- und Vergrämungsmöglichkeiten.

dsc_0748Auf diesem Bild sieht man unsere siebenwöchigen Jungtiere der Rasse Les Bleues beim Frühjahrssonnenbaden entlang des Heckensaumes. Dort finden sie allerlei tierische und pflanzliche Nahrung, die ihnen mit den hohen Vitalstoffgehalten optimale Entwicklungsmöglichkeiten bieten und eine stabile Gesundheit gewährleisten.

2 Kommentare

RSS: Einträge und Kommentare