Herrmannsdorfer Landhuhn-Tagebuch

Sonntag, 13. Juni 2010


KAMILLENTEE UND ZITRONE

Nach den Unfällen der letzten Woche haben sich die verbliebenen jungen Masthühner im nass-kalten Wetter einen bronchialen Infekt zugezogen. Schon am Montag ist mir aufgefallen, dass sie nicht ganz so voller Elan waren wie gewohnt. Bei näherem Hinhören konnte ich eine röchelnde Atmung und regelmäßiges Niessen feststellen. Der Tierarzt hat mittels Tupfer Proben entnommen um festzustellen ob es sich um eine bakterielle oder eine virale Erkrankung handelt.

Üblicherweise behandelt er in solchen Fällen die gesamte Gruppe vorsorglich mit einem Antibiotikum um ein Übergreifen der Krankheit auf die anderen Hühnerställe zu vermeiden. Ich habe eine solche jedoch abgelehnt, das Trinkwasser der Hühner durch entzündungshemmenden Kamillentee mit vitamin-C-spendendem, frisch gepressten Zitronensaft ersetzt, besondere hygienische Maßnahmen getroffen um die Krankheitserreger nicht in den Kükenstall zu bringen (Betreten nur nach Überstreifen eines Überziehoveralls, mit extra Schuhen und gewaschenen, desinfizierten Händen) und versprochen, mich zu melden, falls es Ausfälle gibt. Und die fürsorgliche Pflege hat sich bezahlt gemacht: Seit gestern sind sie alle wieder fit! Hoch leben die robusten, alten Geflügelrassen!

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Mittwoch, 9. Juni 2010


LEHRGELD

In den letzten Tagen haben leider sowohl wir als auch unsere Hühner für unsere beiderseitige Unvorsichtigkeit bezahlt.

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Sonntag, 6. Juni 2010


IM GRüNEN

Nachdem die anhaltenden Regenfälle den Auslauf unserer Junghühner in der letzten Woche wieder stark eingeschränkt haben, genießen sie ihn nun in vollen Zügen. Jedes grüne Blättchen wird gekostet, jeder Sonnenstrahl ausgenutzt und kein Regenwurm bleibt verschont! Ein schönes Bild! Nur beim „Zu-Bett-gehen“ gibt es Differenzen zwischen den Hühnern und mir: Vor 21:30 Uhr sind sie einfach nicht in den Stall zu bekommen!

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