Herrmannsdorfer Landhuhn-Tagebuch

Freitag, 23. April 2010


DER TIERARZT WAR DA

Heute Morgen hat uns ein Geflügelfachtierarzt besucht. Nein, keine Sorge, unsere Hühner sind nicht krank. Es ging bei diesem ersten Beratungsgespräch vor allem um die Themen Impfung und Hygiene.

Auch im Biobereich ist es üblich die Hühner gegen alle möglichen Virusinfektionen zu impfen. Eine Impfung (jene gegen Newcastle Desease, auf Deutsch „atypische Geflügelpest“,  ist lt. Geflügelverordnung sogar Pflicht) Man kann dazu nun stehen wie man möchte. Ein Faktum ist, dass die Art von Haltung, welche wir anstreben, in bestimmten Bereichen größere gesundheitliche Risiken für die Hühner mit sich bringt als eine konventionelle Haltung.

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Samstag, 17. April 2010


HURRA, DIE ERSTEN LANDHUHNKüKEN SIND GESCHLüPFT

Endlich ! Gepiepst hat es in unserem Brutschrank schon seit gestern. Aber erst heute in den frühen Morgenstunden haben sich 44 semmelfärbige Federbällchen aus der Eischale befreien können.

Eine gewaltige Kraftanstrengung, die in manchen Fällen einige Stunden gedauert hat! Nach dem Schlupf waren die meisten Küken vollkommen erschöpft. Wir haben sie noch so lange bei wohligen 37,6°C im abgedunkelten Brutschrank gelassen bis sie ausgeruht und vollständig trocken waren. Futter und Wasser brauchen die kleinen Tierchen in dieser Zeit noch keines, da sie vor dem Schlüpfen den Dottersack schlucken. Der versorgt sie in den ersten 24 Stunden nach der Geburt mit allem was sie brauchen. Danach war es aber wichtig die Küken zu beobachten.

Frisch geschlüpfte KükenFinden sie auch ohne Glucke rechtzeitig heraus wie man trinkt und was man fressen kann? Vorsichtshalber haben wir den Finger ein paar Mal ins Wasser getaucht und die Wassertropfen an die Schnäbelchen einiger Tiere gehalten. Sie haben uns verstanden und getrunken. Ihre Kolleginnen und Kollegen haben sich das Trinken schließlich von ihnen abgeschaut. Um den Küken das Auffinden des ersten Futters zu erleichtern, haben wir uns einer altbewährten List bedient und die ersten Mahlzeiten in Form von geschrotetem Getreide auf Eierkartons gestreut. Sobald ein paar neugierige Federbällchen darauf herumlaufen, raschelt der Karton unter ihren zarten Krallen unwiderstehlich interessant. Und schon sind sie alle am Trog und picken – ein Gott-sei-Dank angeborenes Verhalten.

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Samstag, 10. April 2010


UMZUG IN DAS NEUE HüHNERMOBIL

Das neue Hühnermobil

Unsere Legehennenschar, bestehend aus 59 Hennen und 7 Hähnen, ist heute in das „Hühnermobil“ der Firma Weiland umgezogen. Dieser neue Stall, der im Biolandbau schon etliche Preise gewonnen hat, ist nicht nur tiergerecht sondern auch gut zu bewirtschaften und vor allem mobil.

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