Herrmannsdorfer Landhuhn-Tagebuch

Mittwoch, 14. September 2016


HERRMANNSDORFER ZWEINUTZUNGSHüHNER AUF DEM VORMARSCH

Seit August hat sich unser Netzwerk von Zweinutzungshühnerhaltern neben uns auf drei weitere vergrößert.

dsc_1180Die Familie Messerer aus dem 4km entfernten Antholing hat sich ebenfalls entschieden, die Hühnerzucht zu souveränisieren und der Monopolstellung der großen Zuchtkonzerne entgegenzusteuern nach dem Motto: „Auch ein kleiner Reisnagel kann einen großen Hintern bewegen“. Die Liebe zur traditionellen bäuerlichen Landwirtschaft veranlasste die beiden Musiklehrer mit uns gemeinsam die Zweinutzungshühnerzucht weiter voranzutreiben.

Von nun an finden sie neben unseren bisherigen gewohnten Nummern auf den Eiern auch folgende: 0-DE-0917691

Wir freuen uns auf eine fruchtbare und langwährende Partnerschaft mit euch, liebe Familie Messerer!

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Donnerstag, 8. Oktober 2015


UND NUN SIND WIR SCHON ZU DRITT!

Vier Jahre, nachdem die Familie Stahuber als Partner in die Haltung unserer Zweinutzungshühner eingestiegen ist (wir berichteten darüber unter „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“), freuen wir uns nun über die Erweiterung unseres Netzwerks:

Seit Ende August diesen Jahres wohnt eine Gruppe der Herrmannsdorfer Landhühner auf dem Hannerlhof der Familie Wallner. Claudia und Jakob Wallner bewirtschaften Ihren landwirtschaftlichen Betrieb in Thonbichl in der Nähe von Tattenhausen (ca. 20 km von Herrmannsdorf entfernt) schon seit vielen Jahren biologisch. Die Haupteinnahmen erzielen sie in der Haltung von Mutterkühen und der Vermarktung hofeigener Produkte. Auf dem Hannerhof wird „Bio und Mehr“ geboten und seit Generationen im Einklang mit der Natur gearbeitet. Aber auch eine kleine, bunte Truppe Hühner bereicherte schon immer den Hannerlhof und versorgte sowohl die achtköpfige Familie als auch ein paar Ab-Hof-Kunden mit beigen, grünen und braunen Eiern. Dieser Betriebszweig sollte ausgebaut werden. Doch welche Hennen sollten zukünftig den Stall bewohnen? Hybridhennen, welche sich auf´s Haar glichen und deren Brüder als Küken geschreddert wurden, kamen für die überzeugten Biobauern nicht in Frage. Deshalb nahm die Bauersfamilie Wallner Kontakt mit Herrmannsdorf auf und half uns kurz darauf bei einem Kapazitätsengpass ganz unkompliziert mit der Aufzucht einer Gruppe Bruderhähne aus der Patsche. Das gab uns Gelegenheit einander kennen zu lernen. Familie Wallner baute den Stall um und ziemlich genau ein Jahr später zog nun die erste Herrmannsdorfer Junghennengruppe in ihr neues Zuhause um.

Mit Bio-Legehennenfutter gefüttert und Grünauslauf am Thonbichler Berg legen nun die Damen mittlerweile schon eifrig. Ihre Eier können Sie an Hand der Nummer

0-DE-0918471

als deren indentifizieren. Noch sind sie etwas kleiner aber das liegt am zarten Alter der Hennen. Spätestens fürs Weihnachtgebäck rechnen wir mit fast nur noch kochbuchtaugliche M-Eiern von den Herrmannsdorfer Landhuhn aus Thonbichl.  Liebe Familie Wallner, wir freuen uns, dass Sie das Projekt Herrmannsdorfer Landhuhn mit uns mittragen und freuen uns auf eine lange, für beide Seiten bereichernde Zusammenarbeit!

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Dienstag, 21. April 2015


UNSERE HüHNER UNTER NEUER FüHRUNG

Alles neu macht der … April! Florentine Rapp, der wir für Ihr Engagement rund um die Hühner in den letzten 2,5 Jahren herzlich danken, ist seit Ende März in Mutterschutz und wird sich in nächster Zeit um ihr eigenes Küken kümmern.

Aus diesem Grund hat Georg Zankl zum 1. April  das Kommando über unsere gefiederten Freunde übernommen. Ein nahtloser Übergang quasi. Aber Herr Zankl ist nicht nur hochmotiviert und engagiert sondern hat auch schon eine Menge praktischer Erfahrung in den unterschiedlichsten landwirtschaftlichen Bereichen. Das kommt ihm jetzt sehr zugute. Und was meinen die Hühner dazu? Die haben ihn schon voll akzeptiert, wie man sieht!

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Donnerstag, 12. Juli 2012


JUNGE HENNEN FüR UNSERE PARTNERBAUERNFAMILIE

Heute war es soweit: Nachdem wir 200 Junghennen der Rasse „Les Bleues“  17 Wochen lang aufgezogen haben sind sie nun „flügge“ und in den frisch gewaschenen Stall unserer Partnerbauernfamilie Stahuber (siehe Artikel „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“) umgezogen. Dort gewöhnen sie sich nun zwei Tage lang an die neue Umgebung, bevor sie schließlich Schritt für Schritt den idyllisch gelegenen Obstgarten in Beschlag nehmen werden. Wichtig ist vor allem, dass sie bald die gemütlich mit Dinkelspelzen eingestreuten Legenester entdecken – schließlich werden sie binnen Kürze ihre ersten Eier legen.

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Mittwoch, 16. November 2011


DAS GANZE IST MEHR ALS DIE SUMME SEINER TEILE

In diesem Sinne freue ich mich sehr, Ihnen hier unseren neuen Partnerbauern, Herrn Robert Stahuber vorstellen zu dürfen.

Der passionierte Bio-Milchviehbauer aus dem wenige Kilometer von uns entfernten Feldkirchen sprach mich schon vor über einem Jahr auf unsere gefiederten Freunde an. Er hätte einen wunderschönen Obstgarten, meinte er, in dem er auch gerne Hühner in einem mobilen Stall halten würde aber die Direktvermarktung passe nicht so gut zu seinem Hofkonzept. Vergangenen Winter haben wir Herrn Stahuber zum ersten Mal besucht und was wir sahen und spürten gefiel uns außerordentlich gut: Ein tolles Areal für Hühner und ein schöner Hof – belebt und bewirtschaftet von Menschen mit Herz, Hirn und fleißigen Händen, die hinter dem stehen, was sie tun. Und wo die Wellenlänge passt, ist man sich auch bezüglich der Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit rasch einig. So ist Familie Stahuber nun seit Herbst stolze Hüterin einer Schar von 225 Hennen der Zweinutzungsrasse „Les Bleues“. Diese bewohnen, gleich den unsrigen, ein Hühnermobil der Firma Weiland, freuen sich über täglichen Auslauf und werden mit demselben Futter gefüttert wie unsere Tiere. Daher verkaufen wir seit Oktober auch die Eier der Hennen der Familie Stahuber unter der Bezeichnung „Eier vom Herrmannsdorfer Landhuhn“.

Durch diese fruchtbare Zusammenarbeit gelingt es uns nun ein klein wenig besser, der großen Nachfrage nach Eiern von einem Zweinutzungshuhn in unseren Läden gerecht zu werden und den Kundinnen und Kunden dadurch überhaupt erst die Möglichkeit zu geben, ihrer Unzufriedenheit mit der Tatsache, dass auch im Biolandbau die männlichen Küken der Legehybridhennen am ersten Lebenstag getötet werden, durch ihre Kaufentscheidung Ausdruck zu verleihen.

Herr Stahuber könnte von der Haltung der Hennen alleine natürlich nicht leben. Bei dieser Anzahl an Tieren handelt es sich beim Erlös für die Eier nach Abzug der Futterkosten und den Abschreibungen für den Kauf der Stallungen um ein kleines Zubrot. Aber die Arbeit mit den Hühnern macht ihm und seinen Kindern, die die Aufgabe haben, die Eier einzusammeln, Freude und es ist wieder ein klitzekleiner Schritt mehr, die Hühnerhaltung zurück auf bäuerliche Höfe zu bringen.

Liebe Familie Stahuber, wir freuen uns, dass sie unser Netzwerk bereichern und bauen auf eine lange, für beide Seiten bereichernde Zusammenarbeit!

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