Herrmannsdorfer Landhuhn-Tagebuch

Dienstag, 29. November 2011


NICHT NUR GLEICH UND GLEICH GESELLT SICH GERN

Anlass für unser Experiment waren ein Marder und ein Fuchs, die unsere Masthühner im Herbst tyrannisierten. So penibel wir auch jeden Morgen und Abend die Ställe kontrollierten, wir konnten es nicht verhindern, dass sich das mörderische Duo, meist im Schutz des Nebels, immer wieder an fast schlachtreifen, saftigen Hühnern vergriff.

Der stromdurchflossene Draht, den wir nur 4-5 cm über dem Boden um den Auslauf spannten, berührte regelmäßig schon nach wenigen Tagen Grashalme, Äste und Blätter, was den Strom ableitet und den E-Zaun wirkungslos macht. Von der Lebendfalle, die wir vom Jäger aufstellen ließen, ließen sich die Räuber auch nicht beeindrucken.

Da stellten wir unseren Maststall kurzerhand mitten auf die Schweine- und Rinderweide. Wenn die Säugetiere die Hühner auch nicht aktiv beschützen, so irritiert ihre Anwesenheit den Marder und Fuchs doch vielleicht zumindest, so unser Gedanke. Und siehe da – der Plan ging auf. Ohne Scheu sucht das Federvieh die Nähe der großen Tiere auf. Besonders beliebt bei den Hühnern sind Ausflüge in die Schweinehütten. Und wir genießen die idyllischen Bilder der Wohn-gemeinschaft.

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Sonntag, 6. Juni 2010


IM GRüNEN

Nachdem die anhaltenden Regenfälle den Auslauf unserer Junghühner in der letzten Woche wieder stark eingeschränkt haben, genießen sie ihn nun in vollen Zügen. Jedes grüne Blättchen wird gekostet, jeder Sonnenstrahl ausgenutzt und kein Regenwurm bleibt verschont! Ein schönes Bild! Nur beim „Zu-Bett-gehen“ gibt es Differenzen zwischen den Hühnern und mir: Vor 21:30 Uhr sind sie einfach nicht in den Stall zu bekommen!

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