Herrmannsdorfer Landhuhn-Tagebuch

Donnerstag, 17. April 2014


AKTUELLE BILDER UNSERER HüHNER

Im März diesen Jahres hatten wir drei Tage lang Besuch von zwei Fotografen aus London. Heraus gekommen ist eine schöne Audioslideshow zu sehen und zu hören hier.

Viel Spaß!

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GEFLüGELFLEISCH AUS HERRMANNSDORF

Seit November 2013 schlachten wir in Herrmannsdorf unser Geflügel selber. Wer ein Herrmannsdorfer Brat- oder Suppenhuhn kauft erkennt auch auf dem Etikett, dass dieses bei uns geschlachtet wurde. Saisonal kommen Enten und Gänse hinzu.

Somit schließt sich der Kreislauf in der Haltung unserer Zweinutzungshühner. Wir haben nun auch die Schlachtung in eigener Hand. Die Tiere haben somit keinen langen Transportweg vor sich, bevor sie getötet werden.

Diesen großen Fortschritt konnten wir mit Unterstützung unserer Darlehensgeber realisieren. Vielen Dank!

1)Einsicht in den “unreinen” Bereich: Betäubungszange zur Kopf-, Herzbetäubung.

2)Links im Bild der Brühkessel, rechts daneben die Rupfmaschine. Im Hintergrund die Durchreiche zum “reinen” Bereich.

3)Sicht in den “reinen” Bereich mit Tisch zum Ausnehmen des Geflügels.

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Montag, 28. Oktober 2013


HERRMANNSDORFER EIER SIND ZUR ZEIT MANGELWARE……

Viele Kunden haben in den letzten Wochen in Ihrer Stammfiliale vergebens nach unseren Herrmannsdorfer Eiern gefragt…..

Das hat mehrere Gründe:

Bis ein Huhn legereif ist braucht es 5 bis 6 Monate. Dann legt es im Frühjahr und Sommer fast jeden Tag, im Herbst und Winter aber nur jeden 2. bis 4. Tag ein Ei. Nach einem Jahr kommt die „Mauser“. Diese dauert etwa sechs Wochen. In dieser Zeit legt das Huhn keine Eier, weil die Energie für die Erneuerung des Gefieders und die Regeneration aller Körperfunktionen gebraucht wird. Danach beginnt die zweite Legeperiode bis das Huhn mit etwa zwei Jahren geschlachtet und als Suppenhuhn verkauft wird.

Bei den konventionellen Hybridhühnern hat man diesen schwächeren Legephasen durch gezielte Zucht entgegengewirkt. Dazu kommt, dass die Hennen in den meisten Haltungssystemen von der Außenwelt eher abgeschottet leben, viel künstliches Licht bekommen und dadurch saisonal nicht so stark beeinflusst werden wie unsere Freilandhühner.

Auch im Biobereich ist das arbeiten mit künstlichem Licht erlaubt. Die Vorschrift besagt, dass die Hühner höchstens 14 Stunden künstliche Lichtquellen haben dürfen. Doch trotz Lichtprogramm lassen sich unsere Hühner von den kürzer werdenden Tagen beeinflussen. Die Legeleistung lässt im Herbst nach bis die Tage ab dem 21. Dezember wieder länger werden.

Da auch unsere Hennen teilweise mausern, bleibt Ihnen und uns nicht’s weiter übrig, als zu warten bis die Hennen sich erholt haben und die Tage wieder länger werden.

Im November schlachten wir eine Gruppe Legehennen in unserem neuen Schlachtraum. Dann gibt es wieder die wunderbar fleischigen Herrmannsdorfer Suppenhühner, frei nach dem Motto “Hühnerbrühe statt Frühstücksei”.

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Freitag, 25. Oktober 2013


NOCH EIN TV TERMIN

Voraussichtlich am Montag den 28. Oktober 2013 ab 18 Uhr wird das Herrmannsdorfer Landhuhn-Projekt in einem kurzen Beitrag in der Abendschau des Bayerischen Rundfunks zu sehen sein.

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Donnerstag, 24. Oktober 2013


HERRMANNSDORFER HüHNER IM TV

Am Sonntag den 27. Oktober 2013 zwischen 23:00 Uhr und 23:45 Uhr sendet RTL in der Reihe Spiegel TV Magazin ein Bericht über Hühnerhaltung, bei dem auch unsere Herrmanndorfer Landhühner zu sehen sein werden.

Hier der Link zur TV-Ankündigung: Zu Spiegel TV

Viel Spaß beim Anschauen!

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Montag, 30. September 2013


AKTUELLE BILDER GEFLüGELSCHLACHTUNG- AUF UNSERER BAUSTELLE TUT SICH TäGLICH ETWAS

Hier wird gerade die Kühlzelle für die Geflügelschlachtung angeliefert.

Inzwischen sind die ersten Leitungen installiert, der Estrich verlegt, die Geräte bestellt.

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Mittwoch, 4. September 2013


BAUBEGINN GEFLüGELSCHLACHTUNG

Seit ein paar Tagen tut sich etwas im Untergeschoss der Ostscheune in Herrmannsdorf.

Die Umbaumaßnahmen für die bereits angekündigte hofeigene Geflügelschlachtung sind in vollem Gange.

Es entstehen vier getrennte Räume: ein Umkleidebereich für die Mitarbeiter, ein sogennater unreiner Bereich in dem die Betäubung, die Entblutung und das Rupfen stattfinden, ein reiner Bereich in dem die Tiere ausgenommen, verpackt und ggf. zerlegt werden sowie eine Kühlung.

Finanziert wird der Bau durch zahlreiche engagierte Kunden, die uns eine Vielzahl an Darlehen gegeben haben und so das Herrmannsdorfer Landhuhn-Projekt unterstützen. Vielen Dank!

Unser Ziel ist es, vor Weihnachten die ersten Hühner und Enten selber zu schlachten.

Unser Geschäftsführer Herr Schweisfurth und Frau Rapp als Leiterin des Landhuhn-Projekts beglückwünschen sich zum Baubeginn.

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Montag, 12. August 2013


ENTEN AUF DER WEIDE

Inzwischen sind unsere Entenküken gut drei Wochen alt und auf die große Sommerweide, die sie sich mit Rindern, Schweinen und Hühnern teilen, umgezogen. Hier können sie schwimmen, Gras fressen und in der Sonne dösen.

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Mittwoch, 31. Juli 2013


NEUE BEWOHNER IM KüKENSTALL

Auf den ersten flüchtigen Blick durch die Fenster unseres Kükenaufzuchtstalls sieht alles aus wie sonst auch, wenn Küken in Herrmannsdorf geschlüpft sind. Wer aber genauer hinschaut bemerkt, dass es sich diesmal nicht um Hühnerküken handelt. Denn der Herrmannsdorfer Kükenstall wird seit Mitte Juli von Mulardenenten bewohnt.

Diese entwickeln sich prächtig und werden bald in ihr neues Zuhause auf die große Sommerweide ziehen.

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Montag, 10. Juni 2013


“UNSERE WEIDEGEMEINSCHAFT IST NUN KOMPLETT” ODER “DIE GROßE SYMBIOSE”

Letztes Jahr haben wir das Experiment gewagt: Unsere Schweine und Hühner sowie eine Hand voll Pinzgauer Ochsen unseres Partnerbauern Abinger teilten sich den Sommer über die gut 6 Hektar große Kleegras-Weide. Das Zusammenspiel der drei Arten hat uns schließlich so überzeugt, dass wir die Lebensgemeinschaft auch dieses Jahr wieder auf unserer Sommerweide zusammen halten.

Die Vorteile dieser Haltung können wir täglich beobachten. Da sind zum einen die dreizehn Rinder, 10 Pinzgauer Ochsen und drei Tiroler Grauvieh-Mädels, die das höhere Gras abfressen. Auch die Schweine mögen das Gras und fressen zusätzlich alles was sie nebenbei beim Wühlen im Boden so finden. Der so aufgelockerte Boden fördert wiederrum allerlei kleine Lebewesen zutage, über die sich dann die Hühner freuen. Ein weiterer positiver Aspekt über den sich gerade Sie als Landhuhn-Freundin oder -Freund freuen werden: Die Anwesenheit der Rinder und Schweine verringert das Risiko für die Hühner vom Habicht geschlagen zu werden. Dieser scheint weniger gerne zu kommen, sobald er so große Tiere zwischen den Hühnern wahrnimmt. Die Rinder und Schweine beschützen also unsere Hühner. Zusätzlichen Schutz vor Raubwild wie Fuchs oder Marder bietet neben dem herkömmlichen Zaun noch ein außen gespannter Elektrozaun, der nah am Boden verläuft.

So kann sich unsere tierische Wohngemeinschaft rundum wohlfühlen, grasen, schlammbaden, picken und scharren.

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