Herrmannsdorfer Landhuhn-Tagebuch

Montag, 29. Mai 2017


MAI-SIESTA

dsc_0103Der Mai 2017 wartet mit Witterungsextremen auf. So haben unsere Hühner in der ersten Maidekade mit Schnee und Frost zu knabbern gehabt und jetzt Ende Mai kämpfen sie mit einer Juli/August-typischen Hitzewelle.

Um all dies gut überstehen zu können ist ein reich strukturierter Auslauf mit ausgedehnten Hecken und exponierten Obstbäumen unabdingbar. Auch der geräumige Schafstall wird dafür nicht gescheut.

Das Sonnenjahr 2017 wir uns heuer noch intensiv beschäftigen und mit einer großen „Bleiche“ aufwarten!

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Freitag, 19. Mai 2017


HERRMANNSDORFER BRENNNESSELWUNDER

Die Heil-und Nahrungspflanze Brennnessel urtica dioica steht bei uns hoch im Kurs. Sie hat unsere Hühner buchstäblich die letzten Jahre vor Krankheiten und Vitalitätsproblemen bewahrt. Als sehr alte Gemüsepflanze mit einem breit gefächertem Wirkstoffgehalt und einem außerordentlichem Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen kann man sie getrost neben dem Löwenzahn taraxacum officinalis und dem Grünkohl als wahres mitteleuropäisches Superfood für Mensch und Tier einstufen.

Momentan wächst unsere Kräuterarznei noch auf unserer Obstweide und wartet bis etwa Ende Mai/Anfang Juni auf die Ernte und das anschließende Trocknen, um als Wintervorrat aufbewahrt werden zu können.

Vorbeugen ist eben doch besser als heilen und noch besser ist vorbeugen mithilfe der Kräuterapotheke Gottes!
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Sonntag, 30. April 2017


RENATURIERUNG UNSERER HERBST- UND WINTERPARKPLäTZE VON UNSEREN MOBILSTäLLEN

Die sog. Parkplätze unserer Mobilställe haben wir wieder „saniert“. Dort standen die Ställe in den Herbst- und Wintermonaten und verleideten dadurch der angestammten Vegetation das Gedeihen. Jetzt haben wir diese Flächen wieder gefräst und mit einer speziellen Mischung aus Wiesengräsern und -kräutern und verschiedenen Heilpflanzen eingesät.

Dem zukünftigen Hühnerwohl und vor allem der Hühnergesundheit kann jetzt nicht mehr viel im Wege stehen!
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Montag, 10. April 2017


HERRMANNSDORFER OSTEREIER

Ab sofort gibt es bis Ostern unsere Herrmannsdorfer Landhuhneier auch als Ostereier!

Wir haben einen Teil unserer Eier in einer Biofärberei dem kreativen Werk des Osterhasen überlassen.
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Montag, 3. April 2017


NEUE SULMTALER BRAUCHT DAS LAND

Um unsere reinrassige Sulmtalerherde genetisch vital und leistungsfähig zu erhalten haben wir uns dieses Mal Bruteier direkt aus dem Sulmtal vom Hof von Gertrude Strohmaier aus St. Andrä besorgt. Dort wird diese Rasse seit Kaiserzeiten erhalten und auch auf eine ansehliche Fleischleistung gezüchtet.

Heutzutage ist es recht schwierig noch Individuen dieser Rasse zu finden, die noch ihrem ursprünglichen Typus eines robusten, genügsamen und leistungsfähigen Zwiehuhnes sehr nahe kommen. Dies ist hauptsächlich dem Aufkommen der Hybridhuhnzucht nach dem Zweiten Weltkrieg geschuldet. Fortan wurde die Rasse lediglich erhalten und vorwiegend auf Schönheit und Exterieur ausgelesen. Dabei wurden folglich wegen der neuen Hochleistungshühner ursprüngliche Leistungseigenschaften vernachlässigt.

Gerade bei Nutztieren, die nicht mehr in großer Zahl vorkommen und erhalten wurden, ist es von zentraler Bedeutung immer wieder möglichst wenig verwandte Tiere miteinander zu paaren, um eine zu enge Inzucht zu verhindern.

Auf dem Bild sieht man die steierische Mutterherde, die fortan in ihren Nachfolgern bei uns in Herrmannsdorf weiterlebt und das Herrmannsdorfer Landhuhn weiter verfeinern darf.
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Dienstag, 20. Dezember 2016


ALLES GEHT EINMAL ZU ENDE – NUN AUCH 2016

Liebe Freunde der Herrmannsdorfer Landhühner und der Herrmannsdorfer Landgiggerl,

im Namen des Landhuhnteams wünsche ich ihnen allen ein gesegnetes und angenehmes Weihnachten und ein friedvolles, glückliches Jahr 2017!dsc_0029

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Mittwoch, 5. Oktober 2016


WAS LANGE WäHRT, WIRD ENDLICH GUT – HERRMANNSDORFER ENTENGLüCK

Nun ist es soweit!

Unsere Pekingenten haben ab diesem Jahr endlich die Gelegenheit, ihre angeborenen Instinkte und Verhaltensweisen auszuleben. Zu einer wirklich artgerechten Haltung braucht Wassergeflügel unabdingbar Wasser!

Allen Schlaubergern zum Trotz, diese Enten könnten nicht schwimmen, beweisen diese intelligenten Vögel tagtäglich ihre Gewandheit im Tauchen und im Schwimmen.

Letztes Jahr haben wir den Teich nach Maßstäben der Permakultur angelegt und entgegen aller Gegenstimmen hat sich die Teichflächedsc_1200dsc_1202dsc_1203dsc_1204dsc_1207dsc_1208dsc_0003dsc_0005 dsc_1199 selbstständig mit Wasser gefüllt.

Wie in allem, so gilt auch hier: „Natur kapieren und kopieren!“

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Freitag, 30. September 2016


NEUER LEHRLING BEI UNSEREN HüHNERN

Seit September 2016 haben wir wieder einen neuen Auszubildenden in der Landwirtschaft mit einem Schwerpunkt für die Geflügelhaltung. Marlon Reger absolviert in Herrmannsdorf sein drittes Lehrjahr.

Er bringt neben seinem badischen Dialekt und seiner ausgesprochen authentischen Art, vor allem sehr viel Fachwissen und Liebe zu den Tieren mit. Bereits in seiner Heimat hat er sich schon langjährig mit der Zucht und Haltung von Geflügel beschäftigt.

Es freut uns sehr, dass er in dieser Zeit die Zweinutzungshühnerzucht mit Herz, Hirn und Hand unterstützt und weiterentwickelt.

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Mittwoch, 14. September 2016


HERRMANNSDORFER ZWEINUTZUNGSHüHNER AUF DEM VORMARSCH

Seit August hat sich unser Netzwerk von Zweinutzungshühnerhaltern neben uns auf drei weitere vergrößert.

dsc_1180Die Familie Messerer aus dem 4km entfernten Antholing hat sich ebenfalls entschieden, die Hühnerzucht zu souveränisieren und der Monopolstellung der großen Zuchtkonzerne entgegenzusteuern nach dem Motto: „Auch ein kleiner Reisnagel kann einen großen Hintern bewegen“. Die Liebe zur traditionellen bäuerlichen Landwirtschaft veranlasste die beiden Musiklehrer mit uns gemeinsam die Zweinutzungshühnerzucht weiter voranzutreiben.

Von nun an finden sie neben unseren bisherigen gewohnten Nummern auf den Eiern auch folgende: 0-DE-0917691

Wir freuen uns auf eine fruchtbare und langwährende Partnerschaft mit euch, liebe Familie Messerer!

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Freitag, 9. September 2016


DES EINEN FREUD – DES ANDEREN LEID

So kann man’s auch sehen: Unsere Hühner genießen die Deckung des abgebrochenen Apfelbaumzwiesels auf unserer Obstweide. Aus ihrer Sicht ist dies ein ideales instinktentsprechendes Biotop, in dem einerseits einige interessante Nahrung zu finden ist. Anderseits bietet diese „Kalamität“ wertvolle Schattenfläche und ausreichend Schutzraum vor geflügelten Beutegreifern. Für den Apfelbaum wird der sogenannte „ausgewachsene Erziehungsschnittfehler“ früher oder später zu seinem vorzeitigem Ableben führen. Hier schließt sich wieder der Kreislauf der „Werdens und Vergehens“.dsc_1079

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