Herrmannsdorfer Landhuhn-Tagebuch

Mittwoch, 5. Oktober 2016


WAS LANGE WäHRT, WIRD ENDLICH GUT – HERRMANNSDORFER ENTENGLüCK

Nun ist es soweit!

Unsere Pekingenten haben ab diesem Jahr endlich die Gelegenheit, ihre angeborenen Instinkte und Verhaltensweisen auszuleben. Zu einer wirklich artgerechten Haltung braucht Wassergeflügel unabdingbar Wasser!

Allen Schlaubergern zum Trotz, diese Enten könnten nicht schwimmen, beweisen diese intelligenten Vögel tagtäglich ihre Gewandheit im Tauchen und im Schwimmen.

Letztes Jahr haben wir den Teich nach Maßstäben der Permakultur angelegt und entgegen aller Gegenstimmen hat sich die Teichflächedsc_1200dsc_1202dsc_1203dsc_1204dsc_1207dsc_1208dsc_0003dsc_0005 dsc_1199 selbstständig mit Wasser gefüllt.

Wie in allem, so gilt auch hier: „Natur kapieren und kopieren!“

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Freitag, 30. September 2016


NEUER LEHRLING BEI UNSEREN HüHNERN

Seit September 2016 haben wir wieder einen neuen Auszubildenden in der Landwirtschaft mit einem Schwerpunkt für die Geflügelhaltung. Marlon Reger absolviert in Herrmannsdorf sein drittes Lehrjahr.

Er bringt neben seinem badischen Dialekt und seiner ausgesprochen authentischen Art, vor allem sehr viel Fachwissen und Liebe zu den Tieren mit. Bereits in seiner Heimat hat er sich schon langjährig mit der Zucht und Haltung von Geflügel beschäftigt.

Es freut uns sehr, dass er in dieser Zeit die Zweinutzungshühnerzucht mit Herz, Hirn und Hand unterstützt und weiterentwickelt.

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Mittwoch, 14. September 2016


HERRMANNSDORFER ZWEINUTZUNGSHüHNER AUF DEM VORMARSCH

Seit August hat sich unser Netzwerk von Zweinutzungshühnerhaltern neben uns auf drei weitere vergrößert.

dsc_1180Die Familie Messerer aus dem 4km entfernten Antholing hat sich ebenfalls entschieden, die Hühnerzucht zu souveränisieren und der Monopolstellung der großen Zuchtkonzerne entgegenzusteuern nach dem Motto: „Auch ein kleiner Reisnagel kann einen großen Hintern bewegen“. Die Liebe zur traditionellen bäuerlichen Landwirtschaft veranlasste die beiden Musiklehrer mit uns gemeinsam die Zweinutzungshühnerzucht weiter voranzutreiben.

Von nun an finden sie neben unseren bisherigen gewohnten Nummern auf den Eiern auch folgende: 0-DE-0917691

Wir freuen uns auf eine fruchtbare und langwährende Partnerschaft mit euch, liebe Familie Messerer!

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Freitag, 9. September 2016


DES EINEN FREUD – DES ANDEREN LEID

So kann man’s auch sehen: Unsere Hühner genießen die Deckung des abgebrochenen Apfelbaumzwiesels auf unserer Obstweide. Aus ihrer Sicht ist dies ein ideales instinktentsprechendes Biotop, in dem einerseits einige interessante Nahrung zu finden ist. Anderseits bietet diese „Kalamität“ wertvolle Schattenfläche und ausreichend Schutzraum vor geflügelten Beutegreifern. Für den Apfelbaum wird der sogenannte „ausgewachsene Erziehungsschnittfehler“ früher oder später zu seinem vorzeitigem Ableben führen. Hier schließt sich wieder der Kreislauf der „Werdens und Vergehens“.dsc_1079

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Donnerstag, 1. September 2016


ENTENNACHWUCHS 2016

Ende August sind unsere diesjährigen Enten geschlüpft. In diesem Jahr watscheln wieder reinrassige Pekingenten durch die Herrmannsdorfer Gefilde. Die Tiere haben wir von der Biobrüterei Hetzenecker bekommen. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten entwickeln sich diese Enten sehr gut.

Oberstes Gebot: „Die Tiere brauchen dringedsc_1111dsc_1112dsc_1113nd Licht, Luft und vor allem Liebe!“

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Montag, 1. August 2016


HERRMANNSDORFER WALDHüHNER

dsc_1155dsc_1159dsc_1161Artgerecht muss es zugehen:

Unser heutiges Huhn ist von Natur aus ein Bewohner von Hecken, strukturreichen Landschaften und letztlich auch von Wäldern. Einer seiner potentiellen Vorfahren, das Bankiva-Huhn zog und zieht ebenfalls durch’s artenreiche Unterholz tropischer Regenwälder.

Deshalb bildet in der heutigen Tierhaltung der Zugang zum Wald auch für unsere Hühner einen weiteren Meilenstein für eine natur- und artgemäße Haltung dar. Hier gibt es ein breites Mehrangebot von Insekten, Würmern,…. Die humusreiche Walderde ist außerdem ein Segen für den Verdauungstrakt dieser Vögel.

Für so manchen pflichtbewussten Forstmann oder auch althergebrachten Landwirt stellen sich da die schütteren Nackenhaare gen Himmel, aber letztlich gilt: „Nur wer Zusammenhänge hinterfrägt und mutig Möglichkeiten ausprobiert, kann sich der wahren Natur hinter den Dingen nähern!“

 

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Donnerstag, 2. Juni 2016


ARTGERECHTE HüHNERHALTUNG IN ARTGERECHTEM BIOTOP

Im Mai sind unsere Legehühner auf unsere Obstweide umgezogen. Auf ca. 5ha finden sie jetzt ein ideales Biotop aus Streuobsthochstämmen, weitläufigen Hecken kräuterreichen Wiesenflächen, verschiedenen Ställen und Schuppen. dsc_0989dsc_0994dsc_0997dsc_1005dsc_1006

Unter den artenreichen Hecken baden sie mit Vorliebe direkt im staubigen Boden anstatt in unseren Sandkästen.

Gemeinsam mit unseren Tiroler Grauviehrindern verbringen sie ihre Tage vorwiegend tagsüber in den Hecken und am Stall.

Die Hühner picken von den Rindern Fliegen und sonstiges Ungeziefer. Im Gegenzug bedanken sich die Rinder mit Fuchs- und Marderwachen vor den Ställen sowohl tagsüber , als auch nachts.

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Dienstag, 10. Mai 2016


VIERBEINIGE RASENMäHER UND FUCHS- UND MARDERVERGäMER IM EINSATZ

Zur Zeit sind wieder unsere Schafe als Rasenmäher auf unserer Obstweide unterwegs. Bald sollen hier auch unsere Legehühner einziehen. Bisher haben wir recht gute Erfahrungen mit der gemeinsamen Haltung verschiedener Nutztiere zusammen mit unseren Hühnern gemacht. Besonders Füchse und Marder lassen sich von der Anwesenheit solcher Vierbeiner zumindest zeitweilig abschrecken und vergrämen. So blicken wir auf eine sichere und gesunde Sommerszeit nach dem Motto: „Gemeinsam sind wir stark!“dsc_0800

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Mittwoch, 20. April 2016


SOUVERäNITäT UND DEZENTRALITäT IN DER HüHNERZUCHT

dsc_0770 dsc_0772 dsc_0775 dsc_0778dsc_0753Unser großes Ziel ist es ein Huhn heraus zu selektieren, dass neben einer gesunden Zweinutzungsleistung auch von herausragender Widerstandsfähigkeit und Gesundheit geprägt ist.

Unsere Zukunftshühnervision ist ein Tier, welches optimal an unser Klima, an unser Futter, an unser Haltungssystem und nicht zuletzt an unsere angestammte Krankheitsfauna und -Flora angepasst ist.

Es gibt nicht das zentrale Superhuhn, welches nur aus einer Züchterhand stammt. Hühner gehören zurück auf die Höfe und in die Gärten, nur so lässt sich Vielfalt erhalten und sichern.

Die Hühnergruppe auf den Bildern sind bereits seit einigen Generationen angestammte „dsc_0782Herrmannsdorfer“ mit Les Bleues- und Sulmtaler-Blut.

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Sonntag, 10. April 2016


FRüHLING IN HERRMANNSDORF

Unsere Legehühner ziehen jetzt in Bälde auf unsere Obstweide um. Dort finden sie ein Eldorado aus verschiedenen Heckensträuchern, Obstbäumen und Wildkräuterfluren vor. Momentan errichten wir noch einen fuchs- und marderdichten Zaun, um unsere Schützlinge vor dieser tierischen Todesgefahr besser zu schützen.

Unsere Jungtiere bleiben derweil auf ihren angestammten Flächen am Hof, um immer ein Auge auf sie werfen zu können.

Ein großes Problem bereiten uns derzeit Rabenkrähen. Immer wieder erlegen sie Junghühner, vorwiegend Jungtiere unter 10 Wochen. Ständig sind wir am Austesten von sinnvollen Ablenkungs- und Vergrämungsmöglichkeiten.

dsc_0748Auf diesem Bild sieht man unsere siebenwöchigen Jungtiere der Rasse Les Bleues beim Frühjahrssonnenbaden entlang des Heckensaumes. Dort finden sie allerlei tierische und pflanzliche Nahrung, die ihnen mit den hohen Vitalstoffgehalten optimale Entwicklungsmöglichkeiten bieten und eine stabile Gesundheit gewährleisten.

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