Herrmannsdorfer Landhuhn-Tagebuch

Samstag, 30. September 2017


EIN NEUER ENTENSTALL ENSTEHT

Für unsere Herrmannsdorfer Enten ensteht zur Zeit ein neuer geräumiger und vor allem heller Stall.

Aus zwei Gründen haben wir uns entschieden eine geräumige Unterkunft für unsere Schützlinge zu bauen:

  • Falls in diesem Jahr wieder die Stallpflicht wegen der Vogelgrippe, Schweinegrippe, Affengrippe,… ausgerufen wird, brauchen wir unbedingt kurzfristig eine artgerechte, geräumige und vor allem lichtdurchflossene Behausung
  • Jeden Abend locken wir die Enten durch die Fütterung in den Stall. Dadurch haben wir keine Probleme mehr mit den Füchsen und Mardern, die sich all zu gerne an dem fetten Federvieh sättigen.

Bis dahin haben wir die Enten nachts in unseren zwei kleinen Entenhäusern mit einer geräumigen Umzäunung einquartiert.
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Dienstag, 29. August 2017


HERRMANNSDORFER ENTEN 2017

Am 15.August sind unsere diesjährigen 250 Pekingenten geschlüpft.

In diesem Jahr haben wir die Tiere sofort in unsere Entenhäuser übersiedelt und ihnen Tag und Nacht genügend Wärme gespendet.

Von nun an lassen wir sie bis sie ein einigermaßen dichtes Federkleid ausgebildet haben in der stromumzäunten Fläche. Anschließend dürfen sie tun und lassen was sie wollen.

Allerdings werden wir sie nachts wieder in die Stromumzäunung sperren, um sie vor Fuchs und Marder zu schützen.

In diesem Sinne: Auf ein gutes Entenjahr 2017

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Samstag, 12. August 2017


KONRAD WACHT üBER SEINE HüHNERSCHAR

Seit Sommer diesen Jahres haben wir einen neuen Shropshire-Bock „Konrad“. Die Hühner haben sich sehr schnell mit ihm arangiert und haben ihn dankbar als Bewacher akzeptiert.

Daher: „Mehr Schafböcke braucht das Hühner-Land“
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Dienstag, 30. Mai 2017


EIN HERRLICHES REZEPT FüR UNSERE LANDHUHNHERREN

Herrmannsdorfer Landgiggerl aus dem Ofen mit Kartoffeln und Gemüse

Zutaten:

einen Herrmannsdorfer Landgiggerl ca. 2,1 kg

1 kg vorwiegend festkochende Kartoffeln

800 g Karotten

4 Stück Rote Zwiebeln

1 Teelöffel Paprikapulver

5 Esslöffel Olivenöl

Salz, Zitrone und Kräuter

Zubereitung:

  • Giggerl am Rücken durchschneiden und aufklappen, oder halbe Giggerl nehmen Mit einem Esslöffel Öl, Paprika und Salz gut einreiben.
  • Ofen auf 100 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Den Giggerl auf den Rost legen und Backblech unterlegen.
  • Nach einer Stunde 30 Minuten grob geschnittene Kartoffeln und Gemüse auf das Backblech geben und den Rest Olivenöl
  • Ist der Giggerl und das Gemüse 1 Stunde 45 Minuten im Ofen, auf 160 Grad Heißluft schalten und nochmals 30 Minuten braten
  • Giggerl mit dem Gemüse aus dem Ofen nehmen, zerkleinern und mit dem Gemüse auf dem Tisch servieren
  • Wer mag, kann Zitrone und gemischte Kräuter dazu geben

Das Gemüse kann je nach Geschmack und Jahreszeit variiert werden. Aus den Knochen lässt sich eine wunderbare Suppe kochen!

Durch die lange Zeit des Erwärmens, wird das Landhuhn zart. Sie können auch eine noch niedrigere Temperatur wählen, z.B. 80 Grad und die Zeit verlängern. Gut ist auch, das Huhn schon 3 Stunden vor dem Kochen aus dem Kühlschrank zu nehmen.

Rezept von Franz Zauner im Mai 2017

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Montag, 29. Mai 2017


MAI-SIESTA

dsc_0103Der Mai 2017 wartet mit Witterungsextremen auf. So haben unsere Hühner in der ersten Maidekade mit Schnee und Frost zu knabbern gehabt und jetzt Ende Mai kämpfen sie mit einer Juli/August-typischen Hitzewelle.

Um all dies gut überstehen zu können ist ein reich strukturierter Auslauf mit ausgedehnten Hecken und exponierten Obstbäumen unabdingbar. Auch der geräumige Schafstall wird dafür nicht gescheut.

Das Sonnenjahr 2017 wir uns heuer noch intensiv beschäftigen und mit einer großen „Bleiche“ aufwarten!

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Freitag, 19. Mai 2017


HERRMANNSDORFER BRENNNESSELWUNDER

Die Heil-und Nahrungspflanze Brennnessel urtica dioica steht bei uns hoch im Kurs. Sie hat unsere Hühner buchstäblich die letzten Jahre vor Krankheiten und Vitalitätsproblemen bewahrt. Als sehr alte Gemüsepflanze mit einem breit gefächertem Wirkstoffgehalt und einem außerordentlichem Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen kann man sie getrost neben dem Löwenzahn taraxacum officinalis und dem Grünkohl als wahres mitteleuropäisches Superfood für Mensch und Tier einstufen.

Momentan wächst unsere Kräuterarznei noch auf unserer Obstweide und wartet bis etwa Ende Mai/Anfang Juni auf die Ernte und das anschließende Trocknen, um als Wintervorrat aufbewahrt werden zu können.

Vorbeugen ist eben doch besser als heilen und noch besser ist vorbeugen mithilfe der Kräuterapotheke Gottes!
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Sonntag, 30. April 2017


RENATURIERUNG UNSERER HERBST- UND WINTERPARKPLäTZE VON UNSEREN MOBILSTäLLEN

Die sog. Parkplätze unserer Mobilställe haben wir wieder „saniert“. Dort standen die Ställe in den Herbst- und Wintermonaten und verleideten dadurch der angestammten Vegetation das Gedeihen. Jetzt haben wir diese Flächen wieder gefräst und mit einer speziellen Mischung aus Wiesengräsern und -kräutern und verschiedenen Heilpflanzen eingesät.

Dem zukünftigen Hühnerwohl und vor allem der Hühnergesundheit kann jetzt nicht mehr viel im Wege stehen!
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Montag, 10. April 2017


HERRMANNSDORFER OSTEREIER

Ab sofort gibt es bis Ostern unsere Herrmannsdorfer Landhuhneier auch als Ostereier!

Wir haben einen Teil unserer Eier in einer Biofärberei dem kreativen Werk des Osterhasen überlassen.
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Montag, 3. April 2017


NEUE SULMTALER BRAUCHT DAS LAND

Um unsere reinrassige Sulmtalerherde genetisch vital und leistungsfähig zu erhalten haben wir uns dieses Mal Bruteier direkt aus dem Sulmtal vom Hof von Gertrude Strohmaier aus St. Andrä besorgt. Dort wird diese Rasse seit Kaiserzeiten erhalten und auch auf eine ansehliche Fleischleistung gezüchtet.

Heutzutage ist es recht schwierig noch Individuen dieser Rasse zu finden, die noch ihrem ursprünglichen Typus eines robusten, genügsamen und leistungsfähigen Zwiehuhnes sehr nahe kommen. Dies ist hauptsächlich dem Aufkommen der Hybridhuhnzucht nach dem Zweiten Weltkrieg geschuldet. Fortan wurde die Rasse lediglich erhalten und vorwiegend auf Schönheit und Exterieur ausgelesen. Dabei wurden folglich wegen der neuen Hochleistungshühner ursprüngliche Leistungseigenschaften vernachlässigt.

Gerade bei Nutztieren, die nicht mehr in großer Zahl vorkommen und erhalten wurden, ist es von zentraler Bedeutung immer wieder möglichst wenig verwandte Tiere miteinander zu paaren, um eine zu enge Inzucht zu verhindern.

Auf dem Bild sieht man die steierische Mutterherde, die fortan in ihren Nachfolgern bei uns in Herrmannsdorf weiterlebt und das Herrmannsdorfer Landhuhn weiter verfeinern darf.
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Dienstag, 20. Dezember 2016


ALLES GEHT EINMAL ZU ENDE – NUN AUCH 2016

Liebe Freunde der Herrmannsdorfer Landhühner und der Herrmannsdorfer Landgiggerl,

im Namen des Landhuhnteams wünsche ich ihnen allen ein gesegnetes und angenehmes Weihnachten und ein friedvolles, glückliches Jahr 2017!dsc_0029

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